Hormone regulieren unter anderem Hunger, Sättigung, Blutzucker, Stressreaktionen und Fortpflanzungsfunktionen. Ernährung steht mit diesen Systemen in Wechselwirkung, steuert sie aber nicht allein.
Insulin und Blutzucker
Nach kohlenhydrathaltigen Mahlzeiten steigt Insulin physiologisch an. Das ist zunächst ein normaler Stoffwechselvorgang und nicht automatisch ein Zeichen für eine Erkrankung.
Hunger und Sättigung
Hormone wie Ghrelin und Leptin sind an Hunger- und Sättigungssignalen beteiligt. Schlafmangel, Energiedefizit, Stress und Körperzusammensetzung können diese Regulation beeinflussen.
Keine „Hormon-Diät“ für alle
Komplexe hormonelle Beschwerden lassen sich nicht zuverlässig mit einem einzelnen Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel korrigieren. Bei Verdacht auf eine endokrine Erkrankung ist medizinische Diagnostik erforderlich.
Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzen keine individuelle medizinische Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.